Impotenz

Behandlung von sexuellen Störungen bei Mann und Frau

laborDiagnostik

  • Sexualanamnese*
  • Sexuelle Unlust*
  • Hormonelle Abklärung*
  • Abklärung organischer Störungen*
    (beim Mann: Darstellung der Penisarterien, Schwellkörpertestung und Messung der Nervenleitung, Überprüfung der nächtlichen Erektion)
  • Erektionsstörungen*
  • Vorzeitiger Samenerguss, u.a.

Therapie

  • Individuelle Sexualtherapie* Beratung, Verhaltenstherapie, psychotherapeutische Intervention, Phythotherapie (Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten und natürlichen Hormonen), Elektrostimulation
  • Paarberatung*

Gesamtes Spektrum der urologischen Sonographie insbesondere

  • Oberbauchdiagnostik - einschliesslich Nieren, Blase und Prostata
  • Spezielle Prostatasonographie über den After zur Früherkennung von Prostataerkrankungen (transrektaler Ultraschall)
  • Abklärung der Penisgefäße (Arterien) bei Erektionsstörungen mittels farbkodierter Gefässdarstellung (Farbduplexsonographie der Penisarterien)

Schwellkörperdiagnostik zur Ursachenklärung bei Erektionsstörungen und bei Impotenz:

  • Corpus Cavernosum EMG, CCEMG
  • Ableitung glattmuskulärer Potentiale vom Penis / Schwellkörper mittels Oberflächenelektrode
  • Messung / Beurteilung der nächtlichen Erektionen (sog. Rigiditätsmessung)
  • Abklärung der Penisarterien durch Farbduplexsonographie


Messung der penilen Nervenleitung. Die glatten Muskelzellen des Schwellkörpers werden alle ca. 15 - 20 Sekunden von Nervenimpulsen versorgt (ähnlich der Darmperistaltik). Mit dem CCEMG (Corpus Cavernosum EMG) kann man organische Funktionsstörungen gut von psychisch bedingten Erektionsstörungen unterscheiden.

Diese Kurve zeigt normale Schwellkörperpotentiale bei einem gesunden 64-jährigen Mann, der sich mit psychisch bedingten Erektionsstörungen in der Praxis vorstellte.
Mit dieser Untersuchung kann man gut die synchrone Funktion der beiden Schwellkörper (oben=rechter, unten=linker Schwellkörper) erkennen.

Wenn Männer berichten, daß niemals Erektionen auftreten, kann man mit einem kleinen Gerät, das der Mann mit nach Hause nehmen kann, die nächtlichen Erektionenmessen. Hier ergab die Auswertung am Computer, daß der Mann in dieser Nacht insgesamt 4 Erektionen hatte, wie an der ansteigenden grünen Kurve zu erkennen ist. Diese treten während der tiefen Schlafphasen (in den sog. REM-Phasen) auf.

*(Erweiterte Leistungen mit Zuzahlung für Patienten der gesetzlichen Krankenkassen.)
**(Zuzahlung, wenn Untersuchung auf Wunsch des Patienten erfolgt.)